Wie entwickeln sich die Dörfer im Schmarloh?

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Erste Dorfrundgänge, bei denen die Bürger der „Dorfregion Schmarloh“ Ideen für Projektideen zur Ortsentwicklung einbringen konnten, haben bereits stattgefunden.

Nun haben Bürger der Gemeinden Ahnsbeck und Hohne erneut die Möglichkeit, sich über die bauliche Entwicklung ihrer Dörfer zu informieren. Die Planungsgesellschaft Amtshof Eicklingen stellt bei drei Veranstaltungen in Ahnsbeck, Helmerkamp und Hohne die Gebäudekartierung der Ortschaften vor – bereits am morgigen Mittwoch geht‘s los.

Wie der Amtshof mitteilt, wird in Deutschland immer noch zu viel Fläche verbraucht, ein Großteil davon geht in kleineren Städten und in ländlichen Räumen für Einfamilienhaus- oder Gewerbegebiete mit entsprechender Verkehrsinfrastruktur drauf. „Allerorten wird an den Rändern geplant und gebaut, während die Ortskerne teilweise aussterben beziehungsweise immer mehr Gebäude aufgrund des landwirtschaftlichen und demografischen Strukturwandels leer stehen“, heißt es weiter.

Veranstaltungstermine: Mittwoch, 9. Oktober, im Dorfgemeinschaftshaus Helmerkamp, Langlinger Straße 8 (auch für Spechtshorn); Dienstag, 29. Oktober, im Kaminzimmer im Gasthaus Hohne, Am Schwimmbad 21; Donnerstag, 7. November, im Dorfgemeinschaftshaus Ahnsbeck, Osterkamp 1a. Beginn jeweils um 18 Uhr.

Das Programm der Dorfentwicklung will hier ansetzen: Zum einen soll ein Bewusstsein für die lokale Baukultur entwickelt werden, zum anderen sollen die Möglichkeiten der Innenentwicklung aufgezeigt und langfristig auch genutzt werden. Neben einem Baulücken- und Leerstandskataster brauche es dazu auch Bürger, die Lust haben, ein historisches Gebäude umzunutzen.

Alle Ortsteile Hohnes und Ahnsbecks wurden von den Dorfentwicklungsplanern kartiert. Potenziale und Schwächen werden dadurch aufgezeigt. „Die Gebäudekartierung bildet dabei die Grundlage für eine spätere Förderung über die Dorfentwicklung“, erläutert die Planungs- gesellschaft.

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