Korrektur: Finanzielle Lage bleibt angespannt

Aktualisierung: Straßenausbau nicht vorgesehen - Im neuen Jahr ist in der Gemeinde Hohne kein Straßenausbau vorgesehen. Die Planung wurde in der Haushaltsvorbesprechung geändert. Darauf weist Gemeindedirektor Jörg Warncke nach dem CZ-Bericht zum Haushalt 2019 hin. Dort war der geplante Ausbau von drei Straßen erwähnt worden. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen. (Cellesche Zeitung vom 5.1.2019)

Seit Langem konnte die Gemeinde Hohne mal wieder einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen – das war der Status quo vor einem Jahr. Aus dieser Situation heraus müssen bei den Investitionen in diesem Jahr Prioritäten gesetzt werden. Statt umfangreicher Straßensanierungen – es werden lediglich die Straße Rohrbruch, die Neue Straße und die Straße Am Jagdstieg in Helmerkamp angegangen – haben die Weiterentwicklung des Dea-Geländes und des Baugebiets Altes Hohes Feld Priorität. Darüber hinaus steht noch die Sanierung der Brücken über das Schwarzwasser und den Hahnenmoorgraben auf der Liste für 2019.

Die Gemeinde hat den Dea-Ankauf vollzogen, der Bebauungsplan ist nach Angaben Warnckes noch in Bearbeitung. „Wir möchten zunächst den Kontakt mit Anwohnern suchen und danach mit der Erschließung beginnen“, so der Gemeindedirektor. Letzteres werde im Frühling oder Sommer passieren. Auch die Erweiterung des Baugebiets (zweiter Abschnitt) werde im Frühling vollzogen, der Grundstücksverkauf werde dann im Herbst beginnen, sagt Warncke.

Hohe Umlagen an Samtgemeinde und Landkreis belasten den Haushalt der Gemeinde Hohne zusätzlich. Auch bei der Gewerbesteuer ist mit weniger Einnahmen zu rechnen. Um den Fehlbetrag zu reduzieren, wurden für 2019 die Grundsteuern A und B um 40 beziehungsweise 20 Punkte erhöht. Bürgermeisterin Christa Harms verweist bei der Anhebung der Grundsteuer A darauf, dass sich die Kosten für die Grabenräumungen im Vergleich zum Vorjahr erhöht hätten. „Insofern ist eine Erhöhung dringend erforderlich“, heißt es zur Begründung im Vorbericht zum Haushaltsplan. (car)

(Bericht Cellesche Zeitung vom 2.01.2019)